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Thursday, 01 November 2007 20:18

Intel Q6600 getestet [german]

Written by Eliot Kucharik
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Review: Viel Leistung für wenig Geld.


Nach unserem ausführlichen Test über den QX9650 haben wir uns entschieden, das günstigste Quad-Core Angebot von Intel unter die Lupe zu nehmen. Der Q6600 ist in zwei Ausführungen erhältlich, im B3 und G0 Stepping. Das G0-Stepping ist dem B3-Stepping überlegen, vor allem die thermischen Spezifikationen betreffend. Es verträgt höhere CPU-Temperaturen (TCase), bietet besseren thermischen Schutz und hat einen niedrigeren mittleren Leistungsverbrauch.

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Testbed:

Motherboard:
ASUS Blitz Exterme (zur Verfügung gestellt von ASUS)
Intel P35/iCH9R

CPU:
Intel Core 2 Duo E6700 (zur Verfügung gestellt von Intel)
Intel Core 2 Quad Q6600 (zur Verfügung gestellt von Intel)
Intel Core 2 Quad QX6850 (zur Verfügung gestellt von Intel)
Intel Core 2 Quad QX9650 (zur Verfügung gestellt von Intel)

CPU-Cooler:
Scythe Andy Samurai Master (zur Verfügung gestellt von Scythe-Europe)

Memory:
Patriot 2GB Kit PC3-10666U PDC32G1333LLK (zur Verfügung gestellt von Patriot)
CL7-7-7-20-CR2T up to 1.90V

Graphics Card:
AMD ATI Radeon X1950XTX (zur Verfügung gestellt von AMD)

Power supply:
Silverstone Element SF50EF-Plus (zur Verfügung gestellt von Silverstone)

Hard disk:
Western Digital WD4000KD (zur Verfügung gestellt von Ditech)

Case fans:
SilenX iXtrema Pro 14dB(A) (zur Verfügung gestellt von PC-Cooling.at)
Scythe DFS122512LS





Overclocking:

Der Q6600 hat nur eine FSB von 266MHz, man sollte sich beim overclocken des FSB also keine Wunder erwarten. Mit 400MHz FSB schafften wir es ins Windows zu booten, aber ein stabiler Betrieb war nicht möglich. Leider läßt sich der CPU Multiplikator nicht erhöhen, man muß also mit 9x und den höchsten erreichbaren FSB leben. Wir haben es auf 3420MHz mit 380MHz FSB geschafft, aber wirklich stabil war dies nicht.

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Um eine stabile Testumgebung zu schaffen, reduzierten wir den FSB auf 370MHz und kamen so auf immer noch ansprechende 3330MHz. Der Q6600 verträgt mehr VCore als unser QX6850 Gegenstück, 1.5000V machten ihm nichts aus.

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Bitte beachtet, daß verschiedene BIOS Versionen unterschiedliche Resultate erbringen können. Alle unsere Tests werden mit "AUTO" Einstellungen durchgeführt, ohne irgendwelche Optimierungen. Wir ändern nur die VCore und den Takt, wenn nötig, wird auch die Spannung für die Northbridge angehoben. Der DDR3 Speicher läuft immer auf 1066MHz. Wenn der Chipsatz das nicht zuläßt, möglichst in der Nähe von 1066MHz.


Gordian Knot/XviD 1.1.3:

Für unseren Gordian Knot Test verwendeten wir eine PAL Folge von "Babylon 5" mit einer Länge von 41 Minuten, 57 Sekunden und 8 Frames (8 1/25 Sekunden).

Wir haben die häufigsten Anwendungen von Gordian Knot ausprobiert:
1. Die DVD wurde perfekt gemastert, wir müssen nur das Zeilensprungverfahren korrigieren (de-interlacing) und die Größe, sowie das Seitenverhältnis anpassen, ohne sonstige Manipulationen, das haben wir als "fast" bezeichnet.
2. Unsere DVD ist schlecht gemastert, was leider oft vorkommt, vor allem bei alten Filmen oder wenn die Studios ihre Produktionen schnell herausbringen wollen. In diesem Fall wollen wir die Bildqualität verbessern. Um dies zu erreichen, kann man aus extrem vielen Filtern auswählen, wir haben nur die gängigsten verwendet, das sind "undot","FluxSmooth" und "MSharpen". Natürlich habe wir das Zeilensprungverfahren korrigiert. Die Filter wurden vor dem Ändern der Größe und des Seitenverhältnisses ausgeführt, was nochmals Zeit kostet, weil der Rechenaufwand steigt. Dies haben wir als "slow" gekennzeichnet.

Wenn ihr mehr über Filter wissen wollt, empfehlen wir Euch das Studium des doom9.org Forums.

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x264:

Mit diesem Review beginnen wir auch den x264 codec zu verwenden. Das ist ein H.264/AVC codec der auch mit vier Threads umgehen kann. Wir verwendeten die selben "slow" Einstellungen wie bei XviD. H.264/AVC codiert wesentlich effizienter, was in einer viel geringeren Dateigröße resultiert, bei gleicher oder auch besser Qualität verglichen mit XviD. Dadurch daß dieser Codec wesentlich aufwändiger codiert, ist er meistens auch langsamer, allerdings mit den jetzt verfügbaren Quad-Cores kann in einer vernünftigen Zeit codiert werden.

In der Grafik ist klar ersichtlich, daß der Codec einen enormen Geschwindigkeitszuwachs erhält, wenn vier Cores verfügbar sind. Mittlerweile kann er nahezu in der selben Zeit wie XviD kodieren, allerdings kann XviD derzeit nur mit zwei Cores umgehen..

Der Codec ist "Open Source", befindet sich noch in Entwicklung und kann hier heruntergeladen werden.

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LameMT:

Für unseren MP3-Test verwendeten wir die Audiospur des Videos. Wir empfehlen natürlich nicht MP3 für Filme, man sollte besser AC3 verwenden, weil meist kleiner und leichter einbindbar, allerdings knapp 42 Minuten entspricht ungefähr der Länge einer normalen Album-CD.

Viele Seiten messen die Geschwindigkeit in Sekunden, das ist allerdings sehr ungenau, weil die Unterschiede viel zu gering sind. Daher haben wir die in L.A.M.E. eingebaute play/CPU-Messung vewendet, die sagt aus, wie schnell die CPU das MP3 codiert, im Verhältnis zur Länge der Spielzeit. Auch bei diesem Test sieht man, daß schneller Speicher oder größerer Cache keinen nennenswerten Unterschied machen.

Folgende Paramter wurden verwendet:
lamemt --vbr-new -q 2 -V 2 -m j --strictly-enforce-ISO --resample 48.

Ein Quad-Core ist nicht schneller als ein Dual-Core, weil dieses Programm nur mit zwei Cores umgehen kann.

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Energieverbrauch:

Wer sich einen Q6600 kaufen will, sollte darauf achten, daß das Mainboard die Reduzierung der Leerlauf-Spannung ermöglicht. Uns ist bis jetzt nur das MSI P35 Platinum mit diesem Feature bekannt. Alle anderen Boards belassen die Spannung auf den normalen Wert, was zu einem höheren Stromverbrauch führt. Im normalen Betrieb ist der Quad-Core den Dual-Cores fast ebenbürtig. Im übertaktetem Zustand verbraucht er 10-15W mehr als ein E6700 Dual-Core, und ca 24-29W mehr als ein E6750 Dual-Core.

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Unter Last kommen wir zu ähnlichen Ergebnissen wie mit dem QX6850. Wenn die CPU nicht oder nur leicht übertaktet ist, bleibt der Verbrauch im Rahmen und ist einem E6700 Dual-Core relativ nahe. Bei 3330MHz kommen leider nochmals 40W hinzu.

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Fazit:

Wer jetzt einen Quad-Core braucht, sollte das günstigste Angebot von Intel, den Q6600, in Betracht ziehen. Natürlich ist diese CPU nicht so effizient wie die neue Penryn-Familie, dafür ist sie nur €60,- teurer als ein E6750 Dual-Core und kostet in etwa soviel wie der E6850 Dual-Core, doch immerhin bekommt man vier Cores. Der Q6600 ist nicht das Übertaktungswunder, aber das kann für dieses Geld auch nicht erwartet werden.

Für Spieler und "Otto-Normalverbraucher" bringen vier Cores recht wenig, es gibt kaum Programme die daraus Nutzen ziehen könnten. Für die Zukunft sind zumindest einige Spiele angekündigt, die mit vier Cores besser laufen werden, Microsoft Flight Simulator X kann jetzt schon damit umgehen.

Wir empfehlen unbedingt zum G0-Stepping zu greifen und das B3-Stepping nicht zu beachten, die aktuellen Preise gibt es hier.


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Last modified on Friday, 02 November 2007 12:27

Eliot Kucharik

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