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Tuesday, 15 December 2009 09:03

G.Skill Eco Module getestet

Written by Eliot Kucharik

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Test: weniger Spannung, aber trotzdem schnell



Dieser Artikel ist auf Englisch erhältlich.

Vor einiger Zeit brachte Intel viele Speicherhersteller an den Rand der Verzweiflung, weil für Übertakter Module die Spannung auf 1.65V begrenzt wurde. Mittlerweile ist die Mehrheit der Module mit dieser Spannung zu bekommen. Den Herstellern geht das offenbar nicht weit genug, haben nun einige damit begonnen sogenannte "low voltage" Module mit einer maximalen Spannung von 1.35V zu verkaufen.

GSkill hat uns ein 4GB Kit zu Verfügung gestellt, das mit 1600MHz und CL7-8-7-24-2T Latenzen oder den per SPD verfügbaren Latenzen von CL8-8-8-24-1T läuft. Diese Module sollen auch die Gemeinde der Übertakter zufrieden stellen, ob dem so ist, werden wir feststellen. 

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Test-Konfigurationen:

Motherboard:
MSI P55-GD65 (zur Verfügung gestellt von MSI)
Intel P55
MSI 790FX-GD70 (zur Verfügung gestellt von MSI)
AMD 790FX/SB750

CPU:
Intel Core i5 750  (zur Verfügung gestellt von Intel)
AMD Phenom II 965 Black Edition (zur Verfügung gestellt von AMD)

CPU-Cooler:
Scythe Kama Angle (zur Verfügung gestellt von Scythe-Europe)

Memory:
G.Skill 4GB Kit PC3-12800 (zur Verfügung gestellt von G.Skill)
1600MHz CL8-8-8-24 CR1T 1.35V
Mushkin 6GB Kit PC3-12800 (nur zwei Module benutzt) (zur Verfügung gestellt von Mushkin)
1600MHz CL8-8-8-24 CR1T 1.65V

Graphics Cards:
MSI R4850-2D1G-OC (zur Verfügung gestellt von MSI)

Power supply:
PC Power & Cooling Silencer 500W (zur Verfügung gestellt von PC Power & Cooling)

Hard disk:
Samsung F1 1000GB (zur Verfügung gestellt von Ditech)

Case fans:
SilenX iXtrema Pro 14dB(A) (zur Verfügung gestellt von PC-Cooling.at)
Scythe DFS122512LS (zur Verfügung gestellt von Scythe-Europe)

Case:
Cooler Master Stacker 831 Lite (zur Verfügung gestellt von Cooler Master)






Dieses Kit besteht aus zwei Modulen zu je 2GB. Aus unerfindlichen Gründen ist auf der Packung zu lesen, daß dieses Kit nur für Intel LGA1156 Systeme geeeignet ist. Natürlich wird uns dies nicht daran hindern, diese Module auch in einem AMD-System zu testen. Die spezifizierten Latenzen von CL7-8-7-24-2T bzw via SPD CL8-8-8-24-1T bei 1600MHz sind beeindruckend, denn die Module laufen auf nur 1.35V. Natürlich steht es jedem User frei, die Module noch weiter zu übertakten. G.Skill hat uns versichert, daß die Module mit einer Spannung bis zu 1.50V problemlos laufen.

Für die nominelle Geschwindigkeit von 1333MHz, die sowohl für LGA1156 als auch AM3 Systeme gilt, bedarf es 1.248V bei unserem AMD Board und 1.298V bei unserem Intel P55 Board. Warum das P55 Board etwas mehr Spannung braucht, können wir nur dadurch erklären, daß das BIOS die Module noch nicht erkennt und daher noch einige Anpassungen nötig sind. Wir hoffen, daß in einigen Wochen alle Boards mit "low voltage" Kits umgehen können.


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Ein Blick auf die SPD Programmierung:

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Everest mit C-States aktiviert, 1600MHz, 8-8-8-1T und 1.35V:

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Eigentlich sieht man keine Unterschiede zu den Mushkin Modulen, die wir kürzlich getestet haben:


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Natürlich haben wir auch mit einem AMD-System getestet. Die Module liefen problemlos. Da der Speicherkontroller von AMD ein anderes Design aufweist, sind die Resultate mit Intel nicht vergleichbar. AMD CPUs können auf zwei Kanälen gleichzeitig schreiben oder lesen.

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Übertakter setzen entweder auf niedrigere Latenzen oder höhere Geschwindigkeit. Wir haben uns für die besseren Latenzen entschieden, weil wir wissen, daß diese in den meisten Fällen performanter sind. Mit 1.42V schafften wir auf beiden Plattformen die 7-8-7 Latenzen allerdings mit einer Command Rate von 1T.

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Auf der AMD-Plattform sind noch niedrigere Latenzen möglich.

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Wir haben nicht wirklich erwartet, dramatische Veränderungen beim Energieverbrauch zu sehen. Im Idle-Modus ist die Änderung marginal. Unter Last allerdings sind doch einige Watt drinnen, mehr als erwartet. Wenn die CPU übertaktet wird, verringert sich der Unterschied. Diese Tests beziehen sich auf die Intel P55 Plattform.

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Fazit:

Den größten Vorteil, den wir ausmachen konnten, war die sehr niedrige Temperatur der Module. Während auch 1.65V Module noch ziemlich heiß werden können, sind die G.Skill Eco Module maximal handwarm. Besonders in kleinen, engen Gehäusen ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Die Module sind mit 1.35V spezifiziert und laufen bis 1.50V. Je nach Anforderung kann man sich für kürzere Latenzen oder höhere Geschwindigkeit entscheiden. Wir waren mit den Ergebnissen bei 1.42V sehr zufrieden. Wir hoffen, daß G.Skill die Verpackung demnächst ändert und auch die Eignung für AM3 Systeme darauf vermerkt.

Der einzige Nachteil derzeit sind die Boards, die "low voltage" Module nicht korrekt erkennen können oder auch eine Senkung der Speicherspannung nicht zulassen. Da diese Module derzeit noch recht neu sind, rechnen wir damit, daß in einigen Wochen die meisten Hersteller die BIOS-Versionen entsprechend angepaßt haben werden. Derzeit sollte man unbedingt darauf achten, daß das Mainboard niedrigere Spannungen überhaupt unterstützt.

Verglichen mit anderen 1.65V Kits, ist diese Kit insbesondere in Europa etwas kostspieliger. Mit einem Preis von derzeit €97,-/$104,99  kann man es dennoch nicht als teuer bezeichnen. Für all jene User, denen weniger Abwärme wichtiger ist als bessere Geschwindigkeiten, gibt es das mit CL9-9-9-24-2T etwas langsamere Einsteigerkit. Diese Module sind deutlich günstiger zu haben und kosten derzeit ca €80,-/$94,99. Wir waren mit den Modulen sehr zufrieden und können sie unseren Lesern sowohl für die Intel LGA1156 als auch für die AM3 Plattfrom nur empfehlen.

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Last modified on Friday, 24 September 2010 22:06
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