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Tuesday, 19 January 2010 17:06

ASRock Ion330HT-BD im Detail - 4 Testen

Written by Eliot Kucharik

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Review: Ein idealer Multimedia Player?


Dieser Artikel ist auch auf englisch verfügbar.

Vor über einem halben Jahr hatten wir unser erstes Ion Review, den Acer Revo. Natürlich stand die Entwicklung nicht still und ASRock hat verschiedene Modelle verkauft. Heute sehen wir uns das neueste an, das ASRock Ion330HT-BD. Dieses Modell besitzt einen Dual-Core Atom 330 Prozessor, 2GB DDR2 Speicher, eine 320GB 2.5" Festplatte und in unserem Fall ein BluRay-Player Kombilaufwerk, das auch CDs und DVDs beschreiben kann.

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Nun wird sich zeigen, was dieses kleine Gerät kann.





Das Gehäuse ist recht klein mit 197x70x186mm und kommt in zwei glänzenden Ausführungen, entweder weiß oder schwarz. Natürlich sieht das recht gut aus, dummerweise sind Fingerabdrücke sofort sichtbar.

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Auf der Rückseite befinden sich alle Anschlüsse, die man sich wünscht. Sechs USB 2.0 Anschlüsse, einmal Gb LAN, VGA, HDMI, ein optischer Audioausgang, analoge Audioausgänge, sowie ein eSATA/USB 2.0 Kombi-Anschluß. Für den Fall, daß der Monitor nur DVI unterstützt, hat ASRock einen HDMI auf DVI Adapter beigelegt.

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Leider weist das Design einige Probleme auf, um ein idealer Ersatz für ein dezidiertes Wiedergabegerät zu sein. Auf der Front fehlen Anschlüsse für USB oder eSATA, die es so viel leichter ermöglicht hätten, eine externe Festplatte anzuschließen, um sich HD-Inhalten problemlos hinzugeben. Immer die Anschlüsse auf der Rückseite bemühen zu müssen ist etwas umständlich.

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In der Schachtel befindet sich noch ein 65W Notebook Netzteil, ein zusätzliches SATA-Kabel um eine weitere Platte im Gehäuse unterzubringen und eine Fernbedienung.






Nach dem das Gehäuse geöffnet ist, sieht man, wie beengt es dort zugeht. Oben auf sieht man die Halterung für das optische Laufwerk sowie die Festplatten.

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Wenn man die Halterung herausnimmt, kommt auf der Unterseite die eingebaute Festplatte zum Vorschein. Wir wissen nicht, ob es wirklich so intelligent ist, eine Festplatte kopfüber zu montieren. ASRock sollte die Halterung adaptieren, damit man Festplatten in einer normalen Position montieren kann.

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Ohne der Halterung eröffnet sich uns ein guter Blick auf das Mainboard. Herausstechend sind die zwei Aluminium Kühlrippen, wobei bei dem Kleineren der über dem Atom thront, noch ein kleiner 3cm Lüfter montiert wurde.

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Nachdem wir uns bei ASRock über die unmögliche Lautstärke des Lüfters beschwert hatten, sendete uns ASRock einen neuen Lüfter zu. Der kommt aus dem Haus YS-Tech und ist wesentlich leiser als das Original. Derzeit ist nicht bekannt, ob ASRock allen Käufern des Geräts den neuen Lüfter kostenfrei anbieten wird. Die Kühlung ist enttäuschend, wenn man bedenkt, daß es sich hier nicht um ein Billiggerät handelt. Wir hätten uns eine Heatpipe und einen Air-Duct erwartet. Zumindest der 5cm Lüfter kann in angenehmen Lautstärken betrieben werden.

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Während Acer mit Ihrem Revo eine Netbook Platine eingebaut haben, geht ASRock den konventionellen Weg. Das äußert sich leider auch in einigen sehr günstigen Bauteilen, vor allem bei der Konstruktion der VRM, die sich nachteilig auf den Energieverbrauch auswirkt. Wäre das ein Gerät um €150,- zu haben, hätte man wenig zu bekritteln. Beim doppelten Preis mit einem DVD-Laufwerk bzw. knapp €395,- mit dem BluRay-Laufwerk hätten wir uns mehr erwartet.






Natürlich haben wir mittels CPUz und GPUz die Spezifikationen ermittelt, die auch bestätigt wurden.

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Wie Ihr Euch vorstellen könnt, ist das Installieren von Windows XP und Windows 7 etwas langsam. Überraschenderweise booten beide Systeme in knapp unter 35 Sekunden, sehr ansprechend bei einem derart lahmen Prozessor. Während dem normalen Arbeiten auf der Maschine, ist uns das hochtönige Surren des alten 3cm Lüfters sehr nervig aufgefallen. Als Konsequenz haben wir das Board ausgebaut, den Lüfter entfernt und den Prozessor und den Ion heruntergetaktet. Leider gibt es nicht viel Spielraum im BIOS, daher haben wir den FSB auf 100 gesenkt und die VCore auf den niedrigsten verfügbaren Wert eingestellt. Selbiges geschah auch mit dem Ion, allerdings ist dieses BIOS derzeit noch nicht öffentlich erhältlich. Damit läuft der Atom 330 nun nur noch mit 1.20GHz, der Ion mit 300/800MHz. Das ist mehr als ausreichend und wir haben keine größeren Verzögerungen festgestellt. Nachdem wir einen neuen Lüfter von ASRock erhalten hatten, wurde dieser natürlich eingebaut und getestet. Das hochtönige Surren ist jetzt stark reduziert, aber der Lüfter immer noch hörbar. Das liegt daran, daß das Gehäuse die Lüftergeräusche verstärkt.

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Das Hauptargument für den Ion ist die Möglichkeit die Dekodierung des Videos zu beschleunigen. Um das nutzen zu können bedarf es eines Software-Players der DXVA unterstützt. Leider ist der Windows Media Player dafür selbst unter Windows 7 denkbar ungeeignet. Nochdazu schränkt Microsoft die möglichen Containerformate sehr ein. Nur mit Klimmzügen ist es möglich dem Windows Media Player z.B. MKV beizubringen.

Wir verwenden hauptsächlich den Media Player Classics, der DVXA Unterstützung mitbringt. Dadurch wird das Dekodieren beschleunigt und der Prozessor massiv entlastet. Er kann sowohl H264 als auch VC-1 nativ dekodieren, mit der Einschränkung, daß bei VC-1 nur progressives Material unterstützt wird. Glücklicherweise gibt es diesen Player auch in einer 64-Bit Variante und dieser läuft auch unter Windows 7 64-bit ohne Probleme. Unter Windows XP 32bit ist er aber trotzallem einen Hauch schneller.

Eine normale AVI Datei ist kein Problem, auch wenn hier nur der Prozessor für das Dekodieren zuständig ist.

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720p ist sogar noch schneller, denn hier arbeitet bereits der Ion mit.

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Mit 1080p Filmen wird es etwas komplizierter. Under Windows XP ist der Windows Media Player überfodert, selbst wenn er eine WMV Datei bekommt. Ein flüssiges Abspielen ist trotz der nur 50%igen Auslastung nicht möglich. 

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Media Player Classic hat damit allerdings keine Probleme.

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Unter Windows 7 tut sich Windows Media Player leichter, aber die Auslastung ist immer noch zu hoch. Wir denken, die 64bit Version ist einfach schneller beim Dekodieren.

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Den gleichen Film haben wir auch als MKV vorliegen, doch der Windows Media Player tut sich auch hiermit schwer.

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Der Media Player Classic x64 zeigt sich vom WMV unbeeindruckt.

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Mit einem MKV ist er sogar noch schneller:

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ASRock packt auf die Treiber-DVD eine OEM Version von Cyberlink PowerDVD dazu. Damit lassen sich BluRays problemlos ansehen.






Wir entschuldigen uns, daß wir Euch nicht mit nutzlosen 3DMark Benches nerven, bis auf 3DMark2003, den wir für den Energieverbrauch verwendeten. Wie Ihr wißt, sind weder der Ion noch der Atom als Spieleplattform ausgelegt. Wenn ihr Spiele aus dem Jahre 2003 oder früher spielt, werdet ihr keine Probleme haben. Bei neueren Spielen sind einige Abstriche zu machen und die allerneusten Spiele könnt Ihr gleich vergessen. Wie wir gezeigt haben, ist die Stärke des Ion das Dekodieren von Videos, soferne die Software DXVA unterstützt. Mit Media Player Classic war das sowohl auf Windows XP, als auch unter Windows 7 möglich.

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Der Energie-Verbrauch fällt etwas höher als erwartet aus. Allerdings ein Dual-Core System, das meistens unter 30W läuft, ist eine gute Sache. Unter Last steuert der Ion sicher um die 15W bei, doch kann man mit Boardmitteln und untertakten den Verbrauch um ca. 5W senken. Wir haben WLAN, IR und LEDs abgeschaltet, um so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen.

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Fazit:


Das ASRock Ion330HT hinterläßt gemischte Gefühle. Mit der HD-Unterstützung waren wir mehr als zufrieden, auch das normale Arbeiten geht flüssig voran. Das Problem ist die Lautstärke und die Design-Mängel. Der verbaute 3cm Lüfter war mehr als laut, der neue Lüfter zwar nicht leise, aber doch erträglich. Zumindest in Europa erwartet man sich einen nahezu unhörbaren Betrieb von Geräten, die nicht besonders performant arbeiten. Ein besseres Kühlungskonzept sowie Anschlüsse an der Front für USB 2.0 und eSATA sind wünschenswert.

Das Gerät ist auch kein Schnäppchen. Das Barebone Modell kostet derzeit €220,- für ca. €80,- mehr gibt es das ganze mit 2GB Speicher, 320GB Festplatte und DVD-Laufwerk. Das Top-Modell in unserem Test mit BluRay ist derzeit das beste Angebot um knapp unter €395,-, wenn man bedenkt, daß alleine das optische Laufwerk um die €150,- kostet.

Mit abgesenktem Prozessor- und Grafikchip-Takt und ohne 3cm Lüfter war das Arbeiten mit dem Gerät sehr angenehm. ASRock sollte aber schon beim Design darauf achten, daß die Maschine nahezu unhörbar arbeitet. Wir haben erreicht, daß das BIOS auch das untertakten des Ion unterstützen wird. Damit läßt sich der Takt auf 300/800MHz reduzieren, was immer noch ausreichend für HD-Inhalte ist, aber die Wärmeentwicklung eindämmt. In einer oder zwei Wochen sollte das BIOS auf der ASRock-Webseite bereitstehen. Mit diesem BIOS kann man den rückwärtigen Lüfter auf den ultra-silent Modus umstellen und damit wird der Rechner recht leise.

Im Gesamten betrachtet gefällt uns das Produkt trotz seiner Mängel. Wenn Ihr Euren Quad-Core mit SLI-Konfiguration nicht die ganze Zeit laufen haben wollt, dann ist dieses Gerät die richtige Wahl. Für alltägliche Arbeiten reicht es aus und auch das Abspielen von HD-Inhalten bereitet keine Schwierigkeiten und mit durchschnittlich 30W Verbrauch ist es auch noch recht sparsam.



 

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Last modified on Friday, 24 September 2010 20:33
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