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Wednesday, 25 November 2009 10:00

Scythe Setsugen VGA-Kühler

Written by Eliot Kucharik

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Exklusiv: HD4890? Kein Problem


Dieses Review ist auch in englisch erhältlich.

Scythe ist seit über vier Jahren sehr etabliert im PC-Kühlungsmarkt. Nach dem Erfolg des Musashi wurde es Zeit für Scythe ein neues Produkt aufzulegen, den Setsugen, der laut Spezifikationen auch für die Top Grafikkarten von Nvidia und ATI geeignet ist.

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Test-Konfiguration:

Motherboard:
MSI P55-GD65 (zur Verfügung gestellt von MSI)
Intel P55

CPU:
Intel Core i5 750  (zur Verfügung gestellt von Intel)

CPU-Cooler:
Scythe Kama Angle (zur Verfügung gestellt von Scythe-Europe)

Memory:
Mushkin 6GB Kit PC3-12800 (zwei Module) (zur Verfügung gestellt von Mushkin)
1600MHz CL9-9-9-24 CR1T 1.65V

Graphics Cards:
MSI R4850-2D1G-OC (zur Verfügung gestellt von MSI)
Sapphire HD4890 (zur Verfügung gestellt von Sapphire)

Power supply:
PC Power & Cooling Silencer 500W (zur Verfügung gestellt von PC Power & Cooling)

Hard disk:
Samsung F1 1000GB (zur Verfügung gestellt von Ditech)

Case fans:
SilenX iXtrema Pro 14dB(A) (zur Verfügung gestellt von PC-Cooling.at)
Scythe DFS122512LS

Case:
Cooler Master Stacker 831 Lite (zur Verfügung gestellt von Cooler Master)

OS:
Alle Tests werden derzeit noch unter Windows XP SP3 32-bit durchgeführt. 






Der Kühler besteht aus vier Heatpipes und einer vernickelten Kupfer-Auflagefläche. Wie üblich besteht der Kühler aus vielen Aluminium Rippen. Scythe hat den Kühler so konstruiert, daß der Lüfter in den Kühler paßt, um Platz zu sparen. Trotzallem belegt der Kühler nur einen zweiten Slot. Aus unserer Sicht hätte es nichts ausgemacht, wenn der Kühler etwas breiter ausgefallen wäre. Der dritte Slot sollte unbedingt frei bleiben, um eine Luftzirkulation zu gewährleisten. Auch der Platz zwischen dem Kühler und der Karte könnte zu Komplikationen führen, wenn die Kühlrippen dem Lüfter zu nahe kommen. Das Design fällt sehr kompakt aus, wenn man bedenkt, daß er mit Grafikkarten in der 200W TDP Klasse zurecht kommt.

Sehen wir uns den Kühler aus der Nähe an:

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Obwohl der Lüfter 12cm Durchmesser hat, fällt er mit 12mm sehr flach aus. Leider ist er unter Volllast kein Leisetreter.

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Der Lüfter, der zwischen 800 und 2000 U/min dreht,  kann durch die Lüftersteuerung heruntergeregelt werden. Bei nur 800 U/min ist er so gut wie unhörbar.

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Mit sechzehn RAM-Kühlern, verschiedenen anderen Kühlkörpern, einem Kupferplättchen und der Beschreibung ist der Kühler reichlich ausgestattet und zu nahezu jeder Grafikkarte kompatibel.

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Für unseren ersten Test verwenden wir unsere MSI HD4850 aus unserem Testrig. Diese Karte nervt durch einen permanent drehenden Lüfter, der sich auch nicht steuern läßt. Weiters liefert MSI die Karte mit einer kaputten Firmware aus, die die Karte nicht in den idle Modus laufen läßt. Da es auf der Karte keine sonstigen Kühlungselemente gibt, reicht es einfach den Kühler zu montieren. Natürlich kann jeder, der will auch die Speicher noch mit RAM-Kühlern bestücken.

Bevor Ihr Euch an die Montage des Kühlers macht, lest vorher die genaue Beschreibung auf der Homepage. Dort wird der Umbau auf jeder Karte genau beschrieben.

Wenn ihr eine kleinere Karte Euer eigen nennt, z.B. eine HD4670, dann kann der Lüfter auch komplett entfernt werden, um die Karte passiv zu betreiben. Jedenfalls sollte man dann aufs übertakten verzichten.

Für unsere Tests haben wir den Lüfter an einen der Mainboard-Lüfteranschlüsse gesteckt und den Lüfter-Controller auf die niedrigste Position gedreht.


MSI Radeon HD4850 stock cooler idle:
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MSI Radeon HD4850 Setsugen idle:
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MSI Radeon HD4850 stock cooler 3DMark2003:
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MSI Radeon HD4850 Setsugen 3DMark2003:
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MSI Radeon HD4850 stock cooler 3DMark2006:
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MSI Radeon HD4850 Setsugen 3DMark2006:
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Die Resultate haben uns überhaupt nicht überzeugt. Was passiert, wenn man den Lüfter umdreht? Damit wird die Karte direkt angeblasen:


MSI Radeon HD4850 Setsugen blowing idle:
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MSI Radeon HD4850 Setsugen blowing 3DMark2003:
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MSI Radeon HD4850 Setsugen blowing 3DMark2006:
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Mit diesen viel besseren Ergebnissen haben wir uns auch den Furmark Benchmark herangetraut. Dieser Test belastet jede Grafikkarte über die Spezifikationsgrenzen. Deswegen ist er auch nicht ideal, um das Übertaktungspotential einer Karte zu testen, weil er mehr Leistung abverlangt als jedes reale Spiel zu leisten im Stande ist.

MSI Radeon HD4850 stock cooler Furmark:
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MSI Radeon HD4850 Setsugen blowing Furmark:
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Die interessantere Frage ist, wie sich der Kühler mit einer HD4890 schlägt, die eine maximale Leistungsaufnahme von 190W zu bieten hat. Auch diese Karte wurde mit der niedrigsten Lüftereinstellung getestet, schließlich wollen wir ein Silent-System: Ihr solltet den Lüfter immer auf die Karte blasen lassen, weil selbst die Speicherchips werden enorm heiß.

ATI Radeon 4890 idle:
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ATI Radeon Setsugen blowing idle:
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ATI Radeon 4890 3DMark2003:
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ATI Radeon Setsugen blowing 3DMark2003:
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ATI Radeon 4890 3DMark2006:
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ATI Radeon Setsugen blowing 3DMark2006:
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Wie Ihr Euch vorstellen könnt, mit dem Furmark klingt die Karte eher wie ein Staubsauger, der Setsugen konnte dagegen die Karte selbst in der niedrigsten Einstellung gut kühlen, aber erreicht hier schon das Leistungslimit.

ATI Radeon 4890 Furmark:
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ATI Radeon Setsugen blowing Furmark:
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Wir waren schon mit dem Musashi sehr zufrieden, aber der Setsugen übertrifft ihn teilweise. Mit dem Lüfter so montiert, daß er direkt auf die Karte bläst, lieferte er bei uns die besten Ergebnisse, aber das solltet ihr selbst testen, denn jede Konfiguration ist anders. Das ummontieren des Lüfters ist etwas fitzelig, aber mit etwas Geduld machbar. Der Setsugen wackelt nicht soviel herum wie der Musashi, aber die Montageschrauben sind für ATI-Karten leider immer noch zu dünn. Eigene für ATI Karten hätte nicht geschadet. Der Kühler saß aber fest auf unseren Karten. 

Mit der niedrigsten Lüftereinstellung schaffte der Kühler es auch eine HD4890 nicht nur problemlos, sondern auch extrem leise zu kühlen. Wer ans übertakten denkt, der muß auch mit mehr Lärm rechnen, der Lüfter wird leider sehr laut, wenn er voll dreht - allerdings kein Vergleich zu den normalen ATI-Kühlern.

Der Kühler kommt Anfang Dezember auf den Markt. Mit einem Preis von ungefähr €33,- erhält jeder Käufer nicht nur ein qualitativ hochwertiges Produkt, sondern auch mehr Ruhe in den eigenen vier Wänden. UPDATE: In der zwischenzeit sind die ersten Listings in unserer Preissuchmaschine aufgetaucht, die findet Ihr hier.

Wir können den Scythe Setsugen nur empfehlen.

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Last modified on Friday, 24 September 2010 22:20
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