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Tuesday, 08 September 2009 09:00

Lynnfield ist da - 3 Übertaktung

Written by Eliot Kucharik

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Review: Genial bei "under-voltaging"



Wie schon bekannt ist, läuft der i5-750 mit 2.66GHz, hat vier Cores, allerdings ohne Hyper-Theading Unterstützung und eine TDP von 95W. Verglichen mit der i7 900 Serie, besteht der Unterschied nur im Speicher-Kontroller, der nur im Zwei-Kanal Betrieb läuft, aber dadurch nicht wirklich Leistung verliert. Auch der Turbo-Modus wurde verbessert, sodaß nun zwei Cores mit 3.20GHz laufen und die anderen zwei mit 2.80GHz. Ein weiterer Unterschied besteht in der Integration eines PCIe Controllers, der entweder einen PCIe 2.0 x16 Slot unterstützt oder die Bandbreite auf zwei Slots mit halber Geschwindigkeit aufteilen kann. Wenn diese CPU mit dem höheren Turbo-Modus läuft, kann auch ein i7 920 nicht mithalten. Die CPU arbeitet nominell mit 1.200V Spannung.

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Der Turbo-Modus ist ein nettes Feature für alle User, die sich nicht mit übertakten beschäftigen wollen, weil es die Leistung einzelner Anwendungen vor allem dann erhöhen kann, wenn sie nicht für Multi-Threading optimiert sind. Aber wir nehmen an, daß unseren Lesern, das eher egal ist und sie das volle Potential mit übertakten auskosten wollen.


Übertakten:

Wenn man eine Core i CPU übertakten will, sollte man tunlichst den Turbo-Modus ausschalten. Hinweise vor allem der Mainboard-Hersteller, auch EIST, Speedstep und andere energie-sparende Funktionen auszuschalten, kann man als Unsinn interpretieren. Dies betrifft nur jene Extrem-Übertakter, die sich an flüssigem Stickstoff versuchen. Wir verwenden nur einen Lüft-Kühler, also mal sehen, was wir damit schaffen können..

Der erste Schritt war herauszufinden, wie hoch die CPU kommt, ohne daß man die Spannungen verändert. Dummerweise gibt es bei vielen AUTO Einstellungen der Mainboard-Hersteller die Funktion, daß das BIOS die Spannungen selbsttätig erhöht. Dies ist natürlich Unsinn und daher sollten alle Einstellungen immer manuell vorgenommen werden. Also CPU Spannung 1.200V, VTT/QPI auf 1.100V. Unser DDR3 Speicher läuft auch noch mit 1440MHz und CL7-7-7-20 problemlos mit 1.500V. Wir haben auch einen Speichertakt von 1800MHz mit CL9-8-8-23 und 1.650V ausprobiert, allerdings sind die Ergebnisse ziemlich ident.Einfach die BCLK auf 180 stellen und voila 3.60GHz.

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Der nächste Schritt war die magische 4GHz Barriere zu erreichen. Dafür stellten wir die VCore auf 1.3750V und VTT/QPI auf 1.222V. Mit dem ausgeschalteten Turbo-Modus liefen alle Cores problemlos auf 4GHz.

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Natürlich haben wir uns mit diesem Ergebnis nicht zufrieden gegeben und so probierten wir auch 4.1GHz. Und das funktionierte, eine gute Leistung. Mit VCore auf 1.4000V und VTT/QPI auf 1.270V. Der nächste Schritt auf 4.2GHz funktionierte dann nicht mehr, anscheinend liegt zwischen 4.1GHz und 4.2GHz die imaginäre Mauer der CPU, die man dann nur noch mit einer Wasserkühlung und viel höheren Spannungen durchbrechen kann. Wir haben es zwar probiert, aber es dann bei Core-Temperaturen von über 90°C sein gelassen, schließlich brauchen wir die CPU noch für andere Tests. Aber 4.1GHz nur mit einem Lüftkühler ist nicht schlecht. Der Speicher lief in dieser Konstelation mit 1644MHz. Bitte beachtet, daß CPUs aus dem Geschäft vermutlich nicht so hoch zum übertakten sind, weil Medien handverlesene Exemplare bekommen.

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Last modified on Friday, 24 September 2010 22:51
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