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Saturday, 05 May 2007 09:53

MSI P6N-SLI Platinum Deutsch - 3 Layout, Teil 1

Written by Eliot Kucharik
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Test: MSI P6N-SLI Platinum Deutsch

In den letzten
 Tagen testeten wir ausgiebig unser erstes Mainboard mit Nforce 650i SLI Chipsatz.

Eigenschaften:
nVidia nForce 650i SLI SPP/nVidia nForce 430 MCP
4-Phasen CPU Spannungsregler
VIA VT6308P Firewire controller
Realtec ALC888
Realtec RTL8211BL network phy
Fintek F71882FG Super I/O und CPU-Spannungsregelung
Heatpipe-Kühlungssystem für Chipsatz und drei von vier Phasen der CPU Spannungsregelung
2Gb BIOS, Version 1.00 vorinstalliert, 1.10 auf der MSI Webseite, 1.22 auf Anfrage

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Großes Bild hier

Slots:

1x PCIe x16 or 2x PCIe x8 im SLI Mode, der zweite Slot ist nicht benutzbar im Single-Modus.
1x PCIe x1
3x PCI

Speicher:
2x Dual-Channel DDR2-slots für PC2-4300U/PC2-5400U/PC2-6400U Module, bis zu 8GB

Festplatten:
4-Port SATA II mit Unterstützung von RAID 0/1/0+1/5/JBOD
1-Port Sil3531 eSATA2
2-Port IDE mit Unterstützung von UDMA 133/100/600




Anschlüsse auf der Blende:
1x PS/2 Tastatur
1x PS/2 Maus
1x Parallel
1x Gb LAN
1x Firewire
1x eSATA
4x USB 2.0
5.1 Audio analog
1x optischer SP/DIF Ausgang
1x koaxialer SP/DIF Ausgang

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Zubehör:
1x Blende für 2x Firewire
1x "D-Bracket" mit 2x USB 2.0 und 4x Diagnose LEDs
1x SLI-Bridge für nVidia SLI-fähige Grafikkarten
4x SATA Kabel
1x eSATA auf SATA Kabel
2x Molex-Festplatten-Stromanschluß auf PCIe-Stecker Adapterkabel
1x Floppykabel
1x IDE-Kabel
1x 4cm Lüfter für Northbridge Kühlkörper

BIOS-Eigenschaften:
FSB Geschwindigkeit: Auto, 400 bis 2500 (100~625) in 1MHz Schritten
Speicherteiler: Auto, Synchron
Speicher Geschwindigkeit: 400MHz~1400MHz
PCIe Bus Geschwindigkeit: 100MHz~200MHz in 1MHz Schritten
CPU Spannung: Auto, +0,125V bis +0,3875V in 0,0125V Schritten
FSB Optionen: Auto, Linked, Manuell
CPU Multiplikator: Auto, Manuell,
Core 2 Duo: 6x-11x in 1X increments - Core 2 Duo, downwards unlocked (BIOS V1.22)
Core 2 Extreme: 6x-16X, downwards unlocked
EIST: ein, aus
Speicher Spannung: Auto, 1,80V bis 2,80V in 0,05V Schritten
Speicher Einstellungen: Auto, Manuell
NB Spannung: 1,25V bis 1,50V in 0,05V Schritten
SB Spannung: 1,50V bos 1,70V in 0,05V Schritten
FSB VTT Spannung: 0%, +2%, +4%, +6%, +8%, +12%, +16%, +20%




Layout:
MSI setzte den Trend fort ein "all solid capacitors" (Conductive Polymer Aluminium Solid Capacitors) Board zu entwickeln, daß erstmalig durch Gigabyte vor ca. acht Monaten auf den Markt kam.

 Das ist gut für den Kunden, weil es die Lebensdauer und Stabilität des Boards erhöht, und so noch Reserven für Übertaktung und bei schwierigen Umweltgegebenheit bietet, wie z.B. heiße Sommertage. Das einzige Schlechte für den Kunden sind die höheren Herstellungskosten von ca. $5-$7. Durch die gestiegene Verbreitung solcher Boards ist zu hoffen, daß sich der Preisaufschlag zu konventionellen Boards in Zukunft vermindert.

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 Die CPU-Spannungsversorgung wird durch vier analoge Phasen erzeugt, eine Vorgabe von Intel an die sich leider nicht immer alle Hersteller halten, weil das natürlich die Kosten erhöht. Allerdings ist das nichts besonderes verglichen zu anderen Boards, die bereits mit einer digitalen 5-oder 6 Phasen oder mit analogen 6, 8 und gar 12 Phasen Spannungsversorgung aufwarten. Ob diese Konstruktion zu irgendwelchen Einbußen beim Übertakten führt, werden wir noch sehen, denn mehr Phasen bedeuten normalerweise weniger Streß für das Netzteil, die Leiterbahnen, was wiederum die Hitzeentwicklung reduziert und damit die Lebensdauer und Stabilität erhöht.

 Nur drei der vier Phasen werden von der Kühlkonstruktion abgedeckt, bereits eine "alte" Entwicklung, die erstmalig von ABIT verwendet wurde und vor allem für die technophile und übertaktungswillige Käuferschicht entwickelt wurde.

 Der 24-pin Stromanschluß ist am rechten unteren Rand des Boards platziert, das garantiert ungehinderte Handhabung. Leider trifft das auf den 8-pin CPU Stromanschluß nicht zu, der unserer Meinung nach, ungeschickt plaziert wurde und zwar mittig am Board, viel zu nahe an der Heatpipe-Konstruktion. Das behindert nicht nur den Luftfluß im Gehäuse, sondern sorgt auch für Probleme, wenn zuerst der Kühler montiert wird, denn leistungsstarke Varianten brauchen viel Platz. Wir empfehlen daher zuerst den Stromanschluß einzustecken und erst dann den Kühler zu montieren.




 Das schwarze PCB und die angenehmen Farben heben sich vom Einheitsbrei ab, allerdings die Farbgebung bei den Speicherslots ist etwas ungewohnt. Normalerweise heißt gleiche Farbe, daß hier die Dual-Channel Speichermodule bestückt werden sollen. Bei diesem Board ist das nicht so, hier muß pro Farbe ein Modul eingesteckt werden.

 Die Speicherslots haben genug Abstand zum ersten PCIe-Slot, es ist also möglich Speicher nachzurüsten ohne die Grafikkarte ausbauen zu müssen. Neben den grünen Speicherslots befindet sich der 4-polige Anschluß für den CPU-Lüfter, eine ungewöhnliche Position, aber ebenso sehr bequem, sollte der Lüfter ausgetauscht werden müssen.

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 Unter den Speicherslots finden sich gleich zwei normale IDE-Stecker, die langsam aussterben, allerdings sehr vorteilhaft, wenn sich im alten Computer noch jede Menge "alter" Festplatten und/oder optischer Laufwerke befinden, von denen man sich nicht trennen will. Dieses Board ist eine gute Aufrüstmöglichkeit für jene, die sich nicht auch noch neue SATA Laufwerke anschaffen wollen.

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 Der Netzwerk-Anschluß wird durch einen Realtek RTL8211BL PHY hergestellt und durch einen VIA VT6308P bekommt man zwei Firewire Anschlüsse, allerdings ist der zweiten Anschluß nur durch Einsetzen der mitgelieferten Blende zu erreichen.

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 Die SATA-Ports sind etwas komisch numeriert, mit dem vierten ganz unten. Wenn eine SLI-Konfiguration geplant ist, könnte das mit sehr großen Karten, wie der 8800GTX, möglichweise zu Problemen mit den SATA-Kabeln führen. Natürlich läßt sich von jedem SATA Port booten, daher ist die Nummerierung eigentlich irrelevant. MSI legt leider keine modernen SATA Kabeln mit Fixierungsmechanismus bei, daher kann es beim Umbau einer Grafikkarte oder beim Transport des Gerätes dazu kommen, daß die Stecker sich lösen.

 Neben den SATA-Anschlüssen befindet sich ein CMOS-Reset-Taster, eine vernünftige Konstruktion, vor allem, wenn man beim Übertakten etwas falsch einstellt. Blöderweise hat es MSI verabsäumt auch einen Einschalt-Taster zu montieren, so klein wie diese Taster sind, für uns unverständlich.

 Die Gehäuse-Anschlüsse sind farblich gekennzeichnet und beschriftet. Das ist sehr hilfreich, wenn man sein Handbuch verlegt hat und während des Zusammenbauens selbiges nicht herunterladen kann.




 Für das automatische übertakten gibts wie auf fast allen MSI Boards den "Dual-CoreCell" Chip. Hardcore Übertakter wird das weniger interessieren, aber für jene, die sich mit dem BIOS nicht auskennen, recht nützlich.

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Alle Nforce 650i SLI Boards brauchen die "SLI-switch-card", die zwischen 0x/16x und 8x/8x die Slots umschalten. Im Single-Modus ist der zweite PCIe Slot jedenfalls unbrauchbar.

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 Bei einer dual-Slot SLI-Grafikkarten Konfiguration verliert man einen PCI-Slot, ohne dieser gibt es gleich drei PCI-Slots, das ist ziemlich selten heutzutage.

 Das Zubehör ist reichhaltig, allerdings die beigepackten Kabeln sind von minderer Qualität, und derartiges sind wir eigentlich nur von Billigst-Boards gewohnt. Ein Board das "Platinum" im Namen trägt, sollte derartiges eigentlich nicht beinhalten.




Test-Konfiguration:

Motherboard:
MSI P6N-SLI Platinum (zur Verfügung gestellt von MSI)
nForce 650i SLI SPP/430 MCP

CPU:
Intel Core 2 Duo E6700 (zur Verfügung gestellt von Intel)

CPU-Cooler:
Scythe Andy Samurai Master (zur Verfügung gestellt von Scythe-Europe)

Memory:
Patriot 2GB PC2-6400U Kit PDC22G6400LLK (zur Verfügung gestellt von Patriot)
CL5-5-5-15-CR2T at 1.80V
CL4-4-4-12-CR1T at 2.20V

Graphics Card:
AMD ATI Radeon X1950XTX (zur Verfügung gestellt von AMD)

Power supply:
OCZ ProXStream 1000W (zur Verfügung gestellt von OCZ)

Hard disk:
Seagate Barracuda 7200.9 500GB SATA (zur Verfügung gestellt von Seagate)

Case fans:
SilenX iXtrema Pro 14dB(A) (zur Verfügung gestellt von PC-Cooling.at)
Scythe DFS122512LS





Chipset:
Das Chipset ist schnell und kann den teuren, übertaktungsfreudigen Speicher mit 1T command rate ansprechen, das sollte speicherhungrigen Anwendungen eine kleine Geschwindigkeitssteigerung ermöglichen. Der Nachteil ist die enorme Hitzeentwicklung der Northbridge. Eine gute Gehäusekühlung ist unerlässlich, weil die Heatpipe Kühlung sehr knapp bemessen ist. Bei Erhöhung der NB-Spannung werden 60°C schnell überschritten und das Board stürzt ab. Wer bereits jetzt eine SLI-Lösung besitzt, kann mit diesem Board unbedenklich aufrüsten.

BIOS:
MSI hat sich leider für ein AMI BIOS entschieden. Das herunterregeln des CPU-Lüfters funktioniert nur mit den neuen 4-pin Anschlüssen, "alte" 3-pin Lüfter laufen immer ungeregelt, andere Hersteller zeigen, daß es machbar ist. Die Übertaktungsfunktionen sind etwas unübersichtlich. Man muß die Marketing-FSB Werte eintragen, also statt 320 muß man 320x4 rechnen und dann 1280 eintippen, mit der "Rückwärts-Löschen"-Taste den voreingestellten Wert entfernen und dann eintippen, weil +/- zu verwenden, dauert ewig und drei Tage. FSB VTT Spannung kann nur in %-Werten verändert werden, man weiß nicht, wie hoch die Ausgangsspannung ist und wie hoch die Änderung ausfallen wird. Die CPU-Frequenz wird durch Rundungsfehler immer falsch angezeigt, die EIST Funktion läßt sich im BIOS abschalten, läuft aber trotzdem weiter. MSI hat hier noch viel Arbeit zu tun.




FSB Übertaktung:
Wir erhielten von MSI ein BIOS 1.22 BIOS, mit Datum vom 15. März 2007 - das sich leider nach wie vor auf keiner MSI-Webseite zum Herunterladen befindet. Dieses sollte nur den Fehler beheben, daß man den Multiplikator nicht heruntersetzen konnte.
Die Ergebnisse waren enttäuschen. Egal was wir probierten, jeglicher Versuch den FSB auf über 400MHz zu setzen scheiterte. 400MHz war das höchste Ergebis, daß sich erzielen lies, auch wenn die NB-Spannung auf den höchsten Wert von 1,50V angehoben wurde. Dabei wurde die Northbridge zu heiß und das Board stürtze ab. Daher mußten wir den 4cm Lüfter benutzen, den MSI mitliefert. Der wird von Y.S.-Tech hergestellt und läuft mit irrwitzigen 7500 U/min - willkommen in der Welt der Server. 333MHz FSB ist ohne Änderungen erreichbar, bei 366MHz brauchte es schon eine Spannungserhöhung auf 1.30V, bei FSB 373MHz benötigte man schon 1.35V um einen stabilen Betrieb zu ermöglichen, das Betriebsystem zu starten, war mit weniger allerdings möglich.


Speicher Übertaktung:
Das Board ist derzeit auf 1066MHz begrenzt, wer also 1200MHz Module kauft, wirft sein Geld zum Fenster hinaus. Für unsere Tests beschränkten wir uns auf 800MHz, weil wir diese mit CR1T laufen lassen konnten und höhere Frequenzen CR2T verlangen und weiter reduzierte Latenzen keine Vorteile bringen. Natürlich bekommt man nicht immer die Frequenz, die man einstellt, weil die Speicherteiler sind limitiert. Im BIOS kann man diese nicht auswählen und daher sieht man auch nicht, welche Speicherfrequenz berechnet wurde.


CPU Übertaktung:
Jeder der eine CPU mit hohem Multiplikator besitzt, kann sich glücklich schätzen, denn ohne einer solchen ist es nicht möglich ein gutes Erebnis zu erzielen. Wir konnten unser Board mit 3750MHz starten, allerdings waren weitere Test unmöglich. Mit 3733MHz konnten wir mit LameMT und 3DMark2006 testen, allerdings wollte Gordian Knot nicht. Sieht so aus, daß bei hoher Auslastung der SSE-Einheiten unsere CPU keinen Takt über 3.70GHz verkraftet. Es half auch nicht, die CPU-Spannung auf gefährliche 1.65V zu erhöhen. Höhere Spannungen sowohl auf den FSB als auch der Southbridge brachten auch keinen Erfolg, daher wurden diese immer auf ihre nominalen Werte belassen. Der Spannungsabfall unter Last war sehr gut, mit nur 0.02-0.03V bis 1.55V, höhere CPU Spannungen könnten auch zu einem höheren Abfall führen.

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Benchmarks:
Wir haben uns nicht mit synthetischen Benchmarks beschäftigt, weil die uns nichts wesentliches verraten, wir testen nur reale Anwendungen und in diesem Fall das umwandeln von Video und Musik in für Computer verständliche Formate.

Gordian Knot/XVID 1.1.2:
Für unseren Gordian Knot Test verwendeten wir eine PAL Folge von "Babylon 5" mit einer Länge von 41 Minuten, 57 Sekunden und 8 Frames (8 1/25 Sekunden).

Wir haben die häufigsten Anwendungen von Gordian Knot ausprobiert:
1. Die DVD wurde perfekt gemastert, wir müssen nur das Zeilensprungverfahren korrigieren (de-interlacing) und die Größe, sowie das Seitenverhältnis anpassen, ohne sonstige Manipulationen, das haben wir als "fast" bezeichnet.
2. Unsere DVD ist schlecht gemastert, was leider oft vorkommt, vor allem bei alten Filmen oder wenn die Studios ihre Produktionen schnell herausbringen wollen. In diesem Fall wollen wir die Bildqualität verbessern. Um dies zu erreichen, kann man aus extrem vielen Filtern auswählen, wir haben nur die gängigsten verwendet, das sind "undot","FluxSmooth" und "MSharpen". Natürlich habe wir das Zeilensprungverfahren korrigiert. Die Filter wurden vor dem Ändern der Größe und des Seitenverhältnisses ausgeführt, was nochmals Zeit kostet, weil der Rechenaufwand steigt. Dies haben wir als "slow" gekennzeichnet.

Wenn ihr mehr über Filter wissen wollt, empfehlen wir Euch das Studium des doom9.org Forums.

Bei vielen Filter, spielt die Speichergeschwindigkeit kaum eine Rolle. Eine Steigerung um 0,5% ist kaum der Rede wert. Anders sieht es ohne Filter aus, es kann durchaus ein 6%iger realer Geschwindigkeitsvorteil erreicht werden. Schneller Speicher bedeutet allerdings auch einen höhen Energieverbrauch von ca. 4-6W pro GB.

CL5 = CL5-5-5-15-CR2T, CL4 = CL4-4-4-12-CR1T



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LameMT:
Für unseren MP3-Test verwendeten wir die Audiospur des Vidoes. Wir empfehlen natürlich nicht MP3 für Filme, man sollte besser AC3 verwenden, weil meist kleiner und leichter einbindbar, allerdings knapp 42 Minuten entspricht ungefähr der Länge einer normalen Album-CD.

Viele Seiten messen die Geschwindigkeit in Sekunden, das ist allerdings sehr ungenau, weil die Unterschiede viel zu gering sind. Daher haben wir die in L.A.M.E. eingebaute play/CPU-Messung vewendet, die sagt aus, wie schnell die CPU das MP3 codiert, im Verhältnis zur Länge der Spielzeit. Auch bei diesem Test sieht man, daß schneller Speicher keinen nennenswerten Unterschied macht.

Für die Übersicht haben wir auch die single-threaded Version getestet, daß ist das Ergebnis das jede andere Version von L.A.M.E. bringen sollte, denn nur LameMT kann mit mehr als einem "core" etwas anfangen.

Folgende Paramter wurden verwendet:
lamemt --vbr-new -q 2 -V 2 -m j --strictly-enforce-ISO --resample 48


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Energieverbrauch:
Manche unserer Leser möchten sicherlich wissen, wie sich der Energieverbrauch auf die Geldbörse aufwirkt, wenn man übertaktet und/oder spielt, daher haben wir das auch getestet. 366MHz FSB wurden mit 1,30V, 373MHz mit 1,35V und 400MHz mit 1,45V NB-Spannung erreicht. Die CPU-Spannung lief mit der Nominalspannung von 1,3000V bis zu 3,00GHz, 3,20GHz bedurften 1,4000V, 3,33GHZ 1,4250V, 3,66GHz 1,5000V und 3,73GHz 1,5250V. Schneller Speicher braucht mehr Spannung, in unserem Fall 2,20V. Das bedeutet 4-6W höhere Last pro GB-Modul, allerdings merkt man keinen Unterschied in der Geschwindigkeit.

Unsere Tests geben natürlich nur einen groben Überblick. Es kommt immer darauf an, wie Effizient das Netzteil ist und welche anderen Komponenten verwendet werden.

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Fazit:
Von einem technischen Standpunkt betrachtet, ist das Board wirklich exzellent. Man bekommt SLI - wenn man es braucht, ein schnelles Chipset und eine wirklich gute vier-Phasen-CPU-Spannungsregelung. Das BIOS und die Ergebnisse des Übertaktens erzeugen gemischte Gefühle. Gute Ergebnisse lassen sich nur mit einem hohen Multiplikator erzielen.

Die E4xxx Serie ist beim Übertakten von Haus aus limitiert, E63x0 und E64x0 haben keinen hohen Multiplikator, daher werden die Ergebnisse hier weit unter den Erwartungen liegen. Das Board hat einen Preis mit vergleichbaren P965 Boards, die allerdings wesentlich höhere FSB-Übertaktungen zulassen, daher nicht die erste Wahl für das Zielpublikum.

Wenn übertakten keine Zielsetzung ist, dann bekommt jeder mit dem MSI P6N-SLI Platinum eine stabile, schnelle und problemlose Plattform. Wer die Heatpipe-Kühllösung nicht will oder andere Lösungen bevorzugt, sollte sich die "non-Platinum" Version dieses Boards zulegen, die ist um ca. €40 billiger, allerdings sind nicht alle Kondensatoren aus Aluminium. Im Gegenzug gibt es einen weiteren Stromanschluß für den 2ten PCIe-Slot für den SLI-Modus, welchen das "Platinum" leider nicht bietet.

MSI sollte weiters qualitativ hochwertige Kabeln beilegen und einen Northbridge Lüfter der seinen Dienst in einer angenehmen Lautstärke verrichtet und trotzdem für ausreichend Kühlung sorgt. Das Board ist gut, aber könnte besser sein. Wir hoffen, daß ein BIOS-Update die Ergebnisse beim Übertakten des FSB verbessert. 3,73GH mit Luftkühlung sind allerdings auch beachtlich.

Das MSI P6N-SLI Platinum ist derzeit für rund €135 im Handel.

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Last modified on Monday, 07 May 2007 15:09
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